• Tradition.

  • Geselligkeit.

  • Brauchtum.

  • Erinnerung.

  • Heiterkeit.

  • Gemeinschaft.

Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges begann sich auch das Leben in Stommeln zu normalisieren. Einige Bewohner aus dem beschaulichen Mühlenort fassten den Gedanken endlich wieder ein Fest für die jungen Menschen in Stommeln zu organisieren. Da die finanziellen Mengen nach den Kriegswirren sehr begrenzt waren, reichte es 1946 nur zu einem Maibaum, der auf dem Dorfplatz aufgestellt wurde. Durch die rege Beteiligung der Einwohner von Stommeln gelang es endlich 1947 ein Maifest aufzuziehen.

1947 Ermutigt durch diesen Erfolg trafen sich am 12. Mai 1947 der Maikönig und die sechs Maigrafen im Lokal „Thönissen“ und beschlossen die Gründung der

Stommeler Maigesellschaft „BIRKE 1947“

Der neue Verein bestand aus 4 Vorstands- und 3 weiteren Mitgliedern (Josef Schumacher, Jakob Alexius, Paul Wego, Hans Huitenga, Joachim Boese, Andreas Bonn, Peter Schenk). Um dem Namen der Birke die Ehre zu geben, wurde beschlossen, dass jedes Jahr am 1. Mai ein solcher Baum auf dem Dorfplatz aufgestellt werden sollte. Nachdem die Gesellschaft die Genehmigung der Militärregierung erlangt hatte, wurde der Vereinsbetrieb aufgenommen.

1950 Auf der Jahreshauptversammlung am 9. Mai konnten bereits 25 Mitglieder begrüßt werden. Bei dieser Gelegenheit wurde auch das Vereinsabzeichen, ein Wappen bestehend aus einer Birke und dem Stommelner Löwe, eingeführt. Während des Maibaumeinholens zum Ende des Maimonats und dem damit verbundenen Umtrunk spendierte der Maikönig eine Flasche „Weinbrand“. Die Flasche enthielt jedoch nur mit Kaffee gebräuntes Wasser. So entstand der Wahlspruch der Gesellschaft: „En Fläsch Wasser“.

1951 Der Beschluss zur Errichtung einer Gedenkstätte für die Gefallenen, Vermissten und Kriegsopfer beider Weltkriege wurde auf der Versammlung am 8. November getroffen.

1952 Am 17. Januar trat die Maigesellschaft der Dorfgemeinschaft bei. Auf der Jahreshauptversammlung am 9. Mai wurde der bisherige I. Vorsitzende Peter Kaiser aufgrund seiner Verdienste zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

1953 Am 22. November wurde die Gedenkstätte eingeweiht und zur weiteren Unterhaltung an die damalige Gemeinde Stommeln übergeben.

1954 Das Vereinslokal wurde auf Antrag von 12 Mitgliedern am 6. Januar in die Gaststätte Paar verlegt. Ebenfalls am 6. Januar wurde der Grundstock zur Anschaffung einer Vereinsfahne gelegt.

1956 Am 2. April, Ostersonntag, fand die Fahnenweihe statt. Nach der kirchlichen Einsegnung durch Pastor Becker konnte im Saale des Hauses Bennedix die Fahne der Öffentlichkeit präsentiert werden. Das Maifest fand erstmals in einem Festzelt statt.

1957 Die Gesellschaft feierte bereits das 10-jährige Bestehen. Das Maifest dauerte 4 Tage und fand erneut in einem großen Festzelt statt.

1962 Im September nahm die Maigesellschaft am großen historischen Festzug anlässlich des Heimfestes „1000 Jahre Stommeln“ teil. 1964 Eine neue Königskette wurde angeschafft.

1965 Nach der Vorstellung auf dem Dorfplatz wurde das Maikönigspaar erstmals beim Festzug mit einer weißen Kutsche durch den Ort gefahren.

1966 Bei der Ehrung der Jubilare am 1. Mai ernannte die Gesellschaft den Gründer Jakob Alexius wegen seines unermüdlichen Einsatzes zum Ehrenmitglied.

1967 Aus Anlass des 20-jährigen Bestehens fand das Maifest an 3 Tagen statt. Die erstmals durchgeführte Beat Veranstaltung trug zum Gelingen der Feierlichkeiten bei. Hermann Schweren wurde zum Ehrenmitglied ernannt.

1968 Die Vorbereitung für das Maifest erforderte viel Einsatz der Mitglieder, da die Gesellschaft sich entschieden hatte, die Maifestveranstaltungen endgültig in ein Festzelt zu verlegen. Der Abschied von dem bisherigen Festwirt Joachim Esser fiel den Vereinsmitgliedern wegen der familiären Atmosphäre des Saales Bennedix nicht leicht. Der Wechsel zu den Maifeierlichkeiten in das Festzelt hatte sich erneut als vorteilhaft ausgewirkt. Erstmals wurde eine kleine Festschrift herausgeben.

1970 Auf der Jahreshauptversammlung am 27. Mai wurde von vielen älteren Mitgliedern ein junger Vorstand befürwortet und auch dann gewählt. Der junge Vorstand unter dem Vorsitz von Stefan Stoffels leitete über Jahre mit außerordentlichen Engagement die Geschicke des Vereins und erwies sich als Glücksgriff für die Maigesellschaft. Bei der Jahreshauptversammlung wurde sich bei Hans Kelzenberg für seine 20-jährige Vorstandstätigkeit als I. Kassierer bedankt. Im Hinblick auf das 25.-jährige Jubiläum wurde der monatliche Beitrag für die aktiven Mitglieder von 0,50 DM auf 1,00 DM erhöht.

1972 Das Programm zu dem Jubiläumsmaifest begann am 29. April mit dem traditionellen Gang zum Ehrenmal und einer anschließenden Tanzveranstaltung. Auf der Feierstunde anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Maigesellschaft konnte der I. Vorsitzende neben dem Schirmherrn Bürgermeister Schumacher zahlreiche Freunde und Gönner der Gesellschaft begrüßen. Nach der Laudatio des Ehrenvorsitzenden Peter Kaiser wurden die Mitglieder Joachim Boese, Andreas Bonn, Hans Huitenga, Hans Kelzenberg, Karl-Heinz Scheiffarth, Peter Schenk und Paul Wego für ihre Verdienste um die Gesellschaft zu Ehrenmitgliedern ernannt. Am Abend folgte dann die Proklamation des neuen Maikönigspaares.

1973 Bei der von der Dorfgemeinschaft veranstalteten 1010-Jahrfeier beteiligte sich die Gesellschaft als Römer- und Erntegruppe am historischen Festzug. Zum Maifest wurde keine Festschrift, sondern erstmalig eine Hauswurfsendung für alle Bürger von Stommeln herausgegeben.

1977 Aufgrund mangelnder Resonanz von Seiten der Bevölkerung in Stommeln wurde erstmalig auf den Festzug zum Maifest verzichtet.

1979 Bedingt durch die gestiegenen Aufwendungen für den Vereinsbetrieb musste der Jahresbeitrag für aktive Mitglieder von 12,00 DM auf 24,00 DM angehoben werden. Ein besonderes Jubiläum galt es in diesem Jahr zu feiern, denn die Maigesellschaft ist seit nunmehr 25 Jahren im Vereinslokal Gaststätte Paar.

1980 Für seine 10-jährige Tätigkeit als I. Vorsitzender erhielt Stefan Stoffels am 1. Mai ein in Kupfer geschlagenes Vereinswappen.

1983 Mit dem Maikönig Willi Schenk setzte sich eine Tradition in der Gesellschaft fort. Genau vor 35 Jahren waren die Eltern, Sophia und Peter Schenk, das erste Maikönigspaar.

1985 Rückläufige Besucherzahlen bei den Tanz- und Unterhaltungsabenden der Maigesellschaft in den vergangenen Jahren ließen den Gedanken aufkommen nur noch die Proklamation des Maikönigspaares als Abendveranstaltung durchzuführen. Daher wurde das Maifest erstmals auf nur zwei Veranstaltungstage gekürzt. Bei der Ordenstaufe am 1. Mai konnten zwei, in der bisherigen Vereinsgeschichte noch nie dagewesene Ehrungen vorgenommen werden. Zum einen wurde Werner Dold ein Geschenk für seine 10-jährige Amtsausübung als II. Vorsitzender überreicht und zum anderen übergab der Ehrenvorsitzender Peter Kaiser einen extra für diesen Zweck angefertigten Bildband an Stefan Stoffels für 15 Jahre als I. Vorsitzender der Gesellschaft. Auf der Jahreshauptversammlung wurde erstmalig ein Festkomitee gegründet, um die Gestaltung des 40-jährigen Vereinsjubiläums im Jahre 1987 zu übernehmen.

1986 Am Krönungsabend fand parallel die Fernsehübertragung des UEFA-Pokalspieles Real Madrid gegen den 1. FC Köln statt. Aufgrund der Attraktivität des Fußballspiels befürchteten viele Vereinsmitglieder einen Besuchereinbruch der Maiveranstaltung. Doch die Überraschung war perfekt und die örtlichen Zeitungen titelten mit der Überschrift: „Maigesellschaft schlug den FC um Längen – 800 Besucher feierten im Festzelt“.

1987 Aus Anlass des 40-jährigen Jubiläums erstreckte sich das Maifest über vier Tage. Das zwei Jahre vorher eigens ins Leben gerufene Festkomitee hatte ganze Arbeit geleistet und bescherte Stommeln mit dem Jubiläumsmaifest eine außergewöhnliche Veranstaltung. Im Rahmen eines Festaktes am 3. Mai erhielt jeder der Gründer ein aus Leder angefertigtes Vereinswappen mit seinem Namenszug. Darüber hinaus wurden alle ehemaligen Maiköniginnen geehrt und der Firma Schurf, mit der seit 20 Jahren ein Vertrag über die Bereitstellung eines Festzeltes für das Maifest besteht, mit einem kleinen Präsent gedankt.

1988 Durch die Geschäftsaufgabe der Gaststätte Paar musste sich die Maigesellschaft nach über 34 Jahren ein neues „Zuhause“ suchen. Die Gaststätte Bauernstube stellte sich gerne zur Verfügung. Bei der Ordenstaufe am 1. Mai wurde Stefan Stoffels, der nach 18-jähriger Amtszeit als I. Vorsitzender zurücktrat, zum Ehrenmitglied ernannt. Auf der Jahreshauptversammlung wurde ein verjüngter Vorstand unter dem Vorsitz von Jürgen Kalkmann gewählt.

1990 Ermutigt durch die Resonanz der vergangenen Jahre und begünstigt durch die zeitliche Terminierung erweiterte die Maigesellschaft ihr Festprogramm auf 4 Tage und veranstaltete unter anderem einen zusätzlichen Tanz- und Unterhaltungsabend. Die Höhner wurden als zusätzliche Attraktion verpflichtet, doch leider fand die Veranstaltung wenig Zulauf. Gerade mal 200 Besucher verloren sich im Festzelt. Der finanzielle Verlust hielt sich jedoch in Grenzen, da die Veranstaltung „Tanz in den Mai“ und eine zusätzliche Modenschau, ausverkauft waren.

1991 Bei der Ehrung der Jubilare am 1. Mai wurde Werner Dold aufgrund seiner Verdienste (u.a. 13 Jahre als 2. Vorsitzender) zum Ehrenmitglied der Gesellschaft ernannt. Darüber hinaus wurden die Verdienste von Barthel Huitenga für 15 Jahre als I. Kassierer und Willi Schenk für 10 Jahre als I. Schriftführer gewürdigt.

1992 Auf der Jahreshauptversammlung am 22. Mai wurde einstimmig beschlossen, den seit nunmehr 13 Jahren unveränderten Mitgliedsbeitrag aufgrund der gestiegenen Aufwendungen auf 36,00 DM für aktive und 30,00 DM für inaktive Mitglieder anzupassen.

1994 Infolge einer schweren Erkrankung musste der designierte Maikönig Michael Schumacher zwei Monate vor dem Maifest seine Inthronisation absagen. Er erlangte dann 1995 die Königswürde. Zum großen Glück der Gesellschaft sprang Thomas Munkel ein. Durch diesen Umstand kam es zu einer, in der Geschichte der Maigesellschaft, einmaligen Begebenheit. Da Thomas Munkel bereits im Jahre 1989 Maikönig der Gesellschaft war, ist er das bisher einzige Mitglied, das zweimal zur Königswürde gelangte. Auf der Ordenstaufe am 1. Mai wurde ihm als besondere Anerkennung der Gesellschaft ein eigens für ihn angefertigtes Mitgliedsabzeichen mit zwei Kronen überreicht.

1995 Im Rahmen der Ehrung der Jubilare am 1. Mai wurde Barthel Huitenga aufgrund seiner Verdienste (u.a. 16 Jahre als I. Kassierer) zum Ehrenmitglied ernannt. Auf der Jahreshauptversammlung am 2. Juni wurde erneut ein Festkomitee gebildet, das die Planung zur Gestaltung des 50-jährigen Jubiläums im Jahre 1997 übernehmen sollte.

1996 Im Jubiläumsjahr der Karnevalsgesellschaft wurde die Maigesellschaft seitens des Präsidenten der KG Stommeler Buure in Form einer Urkunde für über 20-jährige ununterbrochene Teilnahme am Stommelner Karnevalszug geehrt. Die bisherigen Vereinswirte Elke und Theo Schumacher verabschiedeten sich in den verdienten Ruhestand und somit stand für die Maigesellschaft ein erneuter Wechsel des Vereinslokals an. In der Gaststätte „Jägerhof“ fanden die Vereinsmitglieder ein neues „Zuhause“.

1997 Aus Anlass des 50-jährigen Jubiläums wurden die Feierlichkeiten rund um das Maifest auf vier Tage ausgeweitet. Das Festkomitee hatte ganze Arbeit geleistet. Was niemand für möglich hielt, das 50-jährige Jubiläum wurde mit dem großen Festumzug, einer zusätzlichen Abendveranstaltung mit den „Original Steigerwäldern“ und dem separaten Festakt mit rund 500 geladenen Gästen nochmals übertroffen. Im Verlauf des Festaktes wurde Willi Schenk aufgrund seiner über 20-jährigen Verdienste um die Maigesellschaft als Geschäftsführer zum Ehrenmitglied ernannt. Aber bereits im Vorfeld der Maifest Feierlichkeiten stand das Stommelner Vereinsleben ganz im Zeichen der Birke, denn die Maigesellschaft stellte im Jubiläumsjahr mit Jungfrau Karoline (Karl-Heinz Wego), Bauer Dieter (Dieter Seifert) und Prinz Jürgen I. (Jürgen Kalkmann) auch das Dreigestirn.

1998 Nach über 20 Jahren wurde erstmals wieder ein Vereinsausflug durchgeführt und so begab man sich im Herbst des Jahres auf den 1. Rotweinwanderweg in das Ahrtal. Aufgrund des großen Erfolges wurde dieses herbstliche Ereignis ein fester Bestandteil im Vereinsgeschehen der Maigesellschaft.

1999 Die Maigesellschaft beteiligt sich erstmals mit einer eigenen Gruppe am Erntedankzug im Stommelerbusch und ist seither jedes Jahr mit großer Begeisterung dabei.

2001 Der € hält auch Einzug in die Reihen der Maigesellschaft. Mit der Umstellung wurde nach fast 10-jährigem unveränderten Beitrag auf der Jahreshauptversammlung eine Anpassung der Mitgliedsbeiträge auf 24 € für aktive und 20 € für inaktive Mitglieder beschlossen

2002 Im Rahmen der Ordenstaufe wurden beim Maifest Wilfried Jansen und Edi Stoffels zu Ehrenmitgliedern ernannt.

2004 Nachdem im Jahre 2003 anlässlich des Besuchs des Maifestes in Habbelrath die ersten Kontakte zur Maigesellschaft aus Grefrath geknüpft wurden, wurde in diesem Jahr erstmals das dortige Maifest besucht. Seither besteht eine freundschaftliche Verbundenheit zur Grefrather Maigesellschaft und in den Folgejahren wurden nicht nur die Maifeste gegenseitig besucht, sondern es wurden auch andere Gelegenheiten wahrgenommen, wie das Sommerfest auf dem Iveshof in Ingendorf. Kleine Kuriosität am Rande: Der 1.Vorsitzende Sven Schall ist der Sohn von Hans-Peter Schall, der bis zu seinem Umzug nach Grefrath nicht nur Stommelner Bürger, sondern auch aktives Mitglied unserer Maigesellschaft war. Auf der Jahreshauptversammlung wurde beschlossen, die Amtszeit des Vorstandes wegen den Vorbereitungen für das 2007 stattfindende 60-jährige Jubiläum einmalig von zwei auf drei Jahre auszudehnen. Erneut wurde ein Festausschuss für die Jubiläumsfeierlichkeiten ins Leben gerufen. Nach 16-jähriger Amtszeit als 1. Vorsitzender stellte sich Jürgen Kalkmann für dieses Amt nicht mehr zu Wahl, um die schrittweise Verjüngung im Vorstand zu gewährleisten. Der bisherige 2. Vorsitzende Josef Krämer wurde zum 1. Vorsitzenden gewählt und in das Amt des 2. Vorsitzenden rückte Christian Krämer nach.

2007 Im Jubiläumsjahr wird der langjährige 1. Vorsitzende Jürgen Kalkmann im Rahmen des Maifestes zum Ehrenmitglied der Gesellschaft ernannt. Des weiteren wurde auf der Jahreshauptversammlung am 01.06.2007 beschlossen, § 9 Abs. 1 der Vereinssatzung dahingehend zu ändern, dass der Vorstand um zwei Posten erweitert wird: Um einen weiteren Zeugwart und den Internetbeauftragten.

2008 Maibaum wurde am 14.05. angesägt und musste aus Sicherheitsgründen durch die Stadt vorzeitig eingeholt werden. In diesem Jahr fand zum mittlerweile 10. mal der Rotweinwanderweg statt.

2009 Auf der Jahreshauptversammlung wird nun die komplette Verjüngung des Vorstandes vollzogen und Christian Krämer wird zum 1. Vorsitzenden, Andreas Stoffels zum 1. Geschäftsführer und Markus Sassen zum 1. Kassierer gewählt.

2011 Aufgrund der ständig wachsenden Mitgliederzahlen wechselten wir unser Vereinslokal ins „IGUANA“, da die Räumlichkeiten im „Jägerhof“ sich aus Platzmangel nicht mehr für unsere Mitgliederversammlungen eigneten. Erstmals wurde die Veranstaltung „Ride & Camp“ für die jüngeren Mitglieder durchgeführt – hier wurde über die Dörfer geradelt und am Ende ein Zeltlager mit Lagerfeuer und Grill aufgeschlagen. Ebenso wurde in diesem Jahr die neue Veranstaltung „Birke goes Soccerworld“ ins Leben gerufen.

2012 Im April wurde für alle Mitglieder erstmals ein weiterer Ausflug angeboten – eine Fahrt mit dem „Colonia Express“ durch Köln. Bei der Ordenstaufe am 01. Mai wurden die langjährigen Vorstandsmitglieder Josef Krämer und Dieter Seifert zu Ehrenmitgliedern ernannt. Bei der von der Dorfgemeinschaft veranstalteten 1050-Jahrfeier im August diesen Jahres beteiligte sich die Gesellschaft als Wasserträgergruppe am historischen Festzug mit einem Wagen des alten Wasserturms von Stommeln.

2014 Bei der Ordenstaufe am 01. Mai wurde das langjährige Vorstandsmitglied Ralf Henn zum Ehrenmitglied der Gesellschaft ernannt. Durch den Antrag auf Eintragung ins Vereinsregister (e.V.) im Jahre 2014 Fanden nach 2013 in diesem Jahr erneut Vorstandswahlen statt. Auf der Jahreshauptversammlung am 30.05.2014 wurde beschlossen, § 9 Abs. 3 der Vereinssatzung dahingehend zu ändern, dass der Vorstand wegen des anstehenden Jubiläums einmalig für die Dauer von 3 Jahren gewählt wird (2014-2017). Seit dem 25.09.2014 ist der Verein dann offiziell im Vereinsregister eingetragen und trägt nun den Namen Stommeler Maigesellschaft „BIRKE“ 1947 e.V.

2015 Am 17.06. diesen Jahres verstarb das letzte noch lebende Gründungsmitglied der Gesellschaft Andreas Bonn kurz vor der Vollendung seines 87. Lebensjahres. Der „Colonia Express“ findet im November diesen Jahres nach 2012 zum zweiten Mal statt mit deutlich weniger Teilnehmern, was sich leider schon durch das ganze Jahr zieht, da Rotweinwanderweg und Tanz in den Mai auch von den Besucherzahlen rückläufig waren! Hier gilt es in den kommenden Jahren gegenzusteuern.